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Archive for the ‘Rassismus’ Category

policeAuf die Frage „Was unternehmen die Parteien gegen Ausländerfeindlichkeit“ hatte ich bei der Podiumsdiskussion des Ausländerrates/Migrationsrates im DAI am 19. Mai geantwortet, dass in Heidelberg im Wesentlichen keine Ausländerfeindlichkeit anzutreffen sei. Dies fand allgemeine Zustimmung, zumindest wurde es von keinem Anwesenden widersprochen.

Wenige Tage danach berichtet im Gemeinderat ein Vertreter der Gemeinschaft Afrikanischer Studierender von einem mysteriösen und erschreckenden Übergriff der Bundespolizei am Heidelberger Hauptbahnhof gegen einen Doktoranden aus Kamerun.

Es besteht Verdacht auf zweifacher Körperverletzung gegen die Polizeibeamten: Nach dem geschilderten Vorgang, habe Herr Mbe Mbock bei einer Routinekontrolle keinen gültigen Pass, sondern nur einen Studentenausweise vorzeigen können, weshalb er die Beamten auf die Wache begleiten musste. Dort wurde von ihm zur Abklärung eines „Verdachts“ auf Drogenkonsums eine Blutprobe gefordert. Herr Mbock erklärte, dass er mit einer Blutabnahme unter ärztlicher Aufsicht in der Klinik einverstanden sei. Dies wurde ihm ohne Angabe von Gründen verweigert und ein Polizeibeamter, der sich trotz Aufforderung nicht als Polizeiarzt auswies, nahm ihm gewaltsam Blut ab. Bei dieser Gelegenheit wurde der afrikanische Student auf der Polizeiwache so kräftig ins Gesicht geschlagen, dass er wegen Mittelgesichtsfraktur vier Tage stationär in der Kopfklinik behandelt werden musste. Nach eigenen Angaben habe sich der – im Übrigen zierliche und in Handschellen gelegte – Herr Mbock ruhig verhalten und sich gegen den fünf Polizisten nicht gewehrt. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass sich die entnommene Blutprobe später nach klinischer Untersuchung als drogenfrei erwies. (suite…)

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GetAttachment.aspx« Apartheid in deutschland – Residenzpflicht abschaffen! » hieß es, als in Sachsen-anhalt am Dienstag Flüchtlinge und AntirassistInnen gegen die Residenzpflicht demonstrierten und gegen die landkreisbestimmung im Saalekreis, die zehn Euro Gebührenzahlung von flüchtlingen für einen « urlaubsschein », nur um landkreis oder bundesland zu verlassen, verlangt. Es wurde zunächst in Halle/ Saale vor dem Verwaltungsgericht demonstriert. Von hier ging es dann mit dem Bus weiter nach Merseburg zur Ausländerbehörde. In Merseburg gab es von Beginn an Schikanen durch Polizei und Ordnungsamt. Das machte deutlich, dass sich die behörde von diesem friedlichen flüchtlingsprotest empfindlich getroffen fühlte. Die teilnehmenden der veranstaltung waren solidarisch, friedlich, selbstbewusst und voller Respekt für die erschütternden Berichte aus dem Leben eines der Flüchtlinge, der während der veranstaltungen seine stimme gegen rassismus erhob und auch von dem eigenen erlebten erzählte. Es war trotz der Momente der repression ein sehr guter gemeinsamer tag, danke an alle unterstützerInnen! (suite…)

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2472291Liebe Aktivisten aus dem Landkreis Jerichower Land und der Stadt Burg, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die Menschenrechte, und Kämpfer für die Freiheit: Wir, die Flüchtlingsinitiative Berlin-Brandenburg, sind heute hier, um die fremdenfeindlichen Handlungen und rassistischen Übergriffe anzuklagen, die die Neonazis permanent gegen Asylbewerber und Migrantinnen in der Region verüben.

Der von den Neonazis verübte Terror bewirkt, dass Migrantinnen, Migranten und Asylbewerber im Alltag ständig Angst haben müssen. Letztere können sich nicht mehr frei bewegen, da sie damit rechnen müssen, angegriffen zu werden. Ob auf der Straße, in den Cafés, in den Restaurants, den Diskotheken oder sogar noch auf öffentlichen Plätzen: die Gefahr ist allgegenwärtig. Wir nennen hier nur einige von vielen Fällen: Am 2. August 2007 wurde eine vietnamesische Familie in ihrem Haus von den Nazis angegriffen. Am 24. Mai 2008 wurde eine Gruppe von Freunden, die Migranten waren, ein Mann aus Burkina Faso, ein Saudiaraber und ein Türke, in der Diskothek « Night Fly » schwer zusammengeschlagen. Von Tag zu Tag wachsen die Nazi-Angriffe und die fremdenfeindlichen Übergriffe gegen Migranten exponentiell an.. (suite…)

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Kundgebung in Gedenken an Dominique Koumadio
erschossen am 14. April 2006 von der Dortmunder Polizei

Fib unterschützt die Kundgebung und lade Alle am 14. April 2009 um 17:30, vor der Reinoldikirche in Dortmund ein

Am 14. April 2006 wurde Dominique Koumadio durch zwei
Schüsse eines
Polizisten in Dortmund Eving getötet. Seit dem verlangen
die Familie von
Dominique, seine Freundinnen und Freunde und viele andere
Menschen und
Organisationen die Eröffnung eines Prozesses, um die
Zweifel zu
beseitigen, die Dominiques Tod überschatten. Obwohl seit
der
Urteilsverkündung im Falle des in der Dessauer
Polizeizelle Nr. 5 (suite…)

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1burgg1 Am Donnerstag, dem 02. April 2009, fand in Burg eine antirassistische Kundgebung und Demonstration unter dem Motto „Transgenialer Polterabend! Über 2 Jahre rassistisch-homophober Amtsmissbrauch sind genug! Aufenthaltserlaubnis für Nico P.“ statt. Gegen 15:00 Uhr trafen sich etwa 80 Menschen vor der Ausländerbehörde in Burg. Grund der Kundgebung und Demonstration war das homophobe und rassistische Verhalten der Ausländerbehörde gegenüber Nico P. und seiner Frau Daniela. Während der Kundgebung vor der Ausländerbehörde wurden Redebeiträge verlesen. Eine kleine Vorführung, die sich auf den „Polterabend“ bezog, fand ebenfalls statt. Grund des „Polterabends“ war der zweite Hochzeitag von Nico und Daniela (suite…)

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Voici une vue de quelques uns de ces Néonazis qui sèment la terreur à BURG9nzg

4burggChers activistes, antifachistes, défenseurs de droits des marginalisés , nous FIB, vous invitons à prendre à une démonstration contre le Racisme à Burg(Mageburg) et pour dénoncer les actes xenéphobes et les agressions racistes dont les néonazis exercent constamment sur les démandeurs d’asile et les migrants de la région. La terreur que ces néonazis sèment provoquent une peur permanente dans la vie quotidienne des migrants et des démandeurs d’asile. Ces derniers ne peuvent plus se déplacer librement au risque d’être attaqués. Que ce soit dans les rues, dans les bistrots, dans les restaurants, dans les discos ou même dans les lieux publiques, le danger est quasi présent (suite…)

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